Hr. Dr. Faßnacht ist unser Spezialist für Schulterchirurgie. Er  betreut gleichzeitig leitend den Schwerpunkt der Schulterchirurgie am St. Marienkrankenhaus Ludwigshafen.
Ambulante schulterchirurgische Eingriffe führt er in unserem ambulanten OP-Zentrum,  stationäre Eingriffe am St. Marienkrankenhaus durch.

 

SCHULTERCHIRURGIE

Die Schulter erreicht ihre gute Beweglichkeit durch ein Komplexes Zusammenspiel mehrerer Gelenke.  Kommt es zu einer Störung dieses Gleichgewichts, kann dies zu Beschwerden und Schmerzen führen. Das eigentliche Schultergelenk (Glenohumeralgelenk) wird vom Oberarmkopf (Humerus) und der Gelenkpfanne (Glenoid) gebildet. Der Oberarmkopf wird durch die umgebende Muskulatur (Rotatorenmanschette) gehalten und bewegt. Da die Gelenkführung im Gegensatz zu anderen Gelenken kaum durch knöcherne Strukturen eingeschränkt wird, erreicht das Schultergelenk die größte Beweglichkeit aller Gelenke am menschlichen Körper. Um dies zu gewährleisten, muss der Oberarmkopf  zentriert in der Gelenkpfanne gehalten werden. Eine große Rolle spielt hierbei die Rotatorenmanschette. Das Schultergelenk ist besonders anfällig für Verletzungen und Erkrankungen. Ursächlich sind häufig  Verschleißerscheinungen, manchmal aber auch Unfallfolgen. Durch vermehrte Belastung oder anatomische Besonderheiten können Strukturen in der Schulter kaputt gehen oder sich abnutzen. Der Patient klagt neben einem möglichen Funktionsverlust häufig über starke Schulterschmerzen, welche auch nachts auftreten.

KNORPELBEHANDLUNG

Omarthrose

Wie jedes Gelenk kann auch das Schultergelenk abgenutzt werden. Auch wenn dies nicht so häufig ist, wie zum Beispiel bei der Hüftgelenk oder Kniegelenk, kann eine Schulterarthrose den Patienten im Alltag sehr einschränken. Je nach Ausmaß kann man bei der Schulterarthrose versuchen,  mit einem kleinen Eingriff Linderungen erzeugen. Hierdurch ist zwar keine grundlegende Änderung der Schulterarthrose möglich, durch die Entfernung von entzündlich gereiztem Gewebe und einer Knorpelglättung kann jedoch häufig mit geringem Aufwand eine Besserung der Symptome erreicht und so die Notwendigkeit für ein Kunstgelenk hinausgezögert werden. Bei fortgeschrittener Arthrose und chronischen Beschwerden kommt der endoprothetische Gelenkersatz (Bild) zum Einsatz.

 

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