OFFENES MRT

Kernspintomographie ohne Platzangst

Durch die konsequente Fokussierung auf die Anforderungen in der muskulo-skelettalen Diagnostik eignet sich unser im Dezember 2021 neu installierter offener MRT S-SCAN als ideales Instrument für alle relevanten Untersuchungen des Bewegungsapparates auf orthopädisch-traumatologischem Fachgebiet. Die Muskel-Skelett-Anatomie kann hiermit  von der Halswirbelsäule bis zu den Füßen komplett darstellt werden. Unser MRT-Scanner S-Scan ist hierbei auf dem neuesten Stand der MRT-Technologie von Esaote. 

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VORTEILE DER UNTERSUCHUNG

im offenen MRT

PLATZANGST

Im Gegensatz zur Untersuchung in einem konventionellen MRT mit »Tunnelsystem« ist unser "C"-förmiger Kernspintomograph horizontal zu drei und vertikal zu einer Seite hin geöffnet.  Die Untersuchungsliegefläche wird mit der zu untersuchenden Körperregion von der Seite in den Magnetbogen eingeschwenkt. Der Blick in den gefensterten Untersuchungsraum  ist weiterhin möglich. Für Menschen mit Angst vor engen Räumen ist diese Lagerungstechnik daher deutlich weniger beklemmend als in einem Untersuchungstunnel.

VERFÜGBARKEIT

Als "in office"- Gerät ist unser Kernspintomograph  in die Praxisräumlichkeiten integriert. Eine zeitnahe Untersuchung und Befundbesprechung aus einer Hand, häufig schon direkt während des Sprechstundenbesuchs,  ist damit möglich.

VIELSEITIGKEIT

Mit der Kernspintomographie werden auch die Weichteilstrukturen des Bewegungsapparates dargestellt, welche in der traditionellen Röntgendiagnostik des Skeletts nicht erkennbar sind. Sie ermöglicht die differenzierte bildgebende Diagnostik der Gelenke, Sehnen, Muskeln und weiteren Weichgewebe des Bewegungsapparats. Dynamische Untersuchungen, z.B. eines Gelenkes in Bewegung, sind ebenfalls möglich.

 

KINDER

Die Magnetresonanztomographie ist als Untersuchungsverfahren für Kinder ideal geeignet. Im Gegensatz zur Computertomographie (CT) wird keine schädliche ionisierende Röntgenstrahlung verwendet.
Zudem ermöglichen spezielle Softwareprogramme möglichst kurze Untersuchungszeiten mit verwertbaren Bildergebnissen.

STRAHLENBELASTUNG

Bei der Kernspintomographie (MRT) werden im Gegensatz zum Röntgenbild und zur Computertomographie (CT)  keine ionisierenden Röntgenstrahlen eingesetzt. Die komplett unschädliche Untersuchung arbeitet mit einem Magnetfeld und Radiosignalen. Sie kann zu Verlaufskontrollen daher auch problemlos mehrfach wiederholt werden.

KÖRPERREGIONEN

Mit unserem Gerät können folgende Körperregionen untersucht werden:

  • Halswirbelsäule

  • Lendenwirbelsäule

  • Schultergelenk mit Rotatorenmanschette

  • Ellenbogengelenk

  • Handgelenk und Hand

  • Oberarm und Unterarm

  • Hüftgelenk

  • Kniegelenk

  • Sprunggelenk mit Achillessehne

  • Fußwurzel, Mittel- und Vorfuß

  • Oberschenkel und Unterschenkel

 
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„Die Kernspintomographie  ist neben der klinischen Untersuchung zur weiterführenden orthopädischen Diagnostik das ideale  Bildgebungsverfahren. Es ermöglicht die Darstellung  traumatischer oder degenerativer Veränderungen am Bewegungsapparat häufig schon im Rahmen unserer Sprechstunde. So kann zeitnah eine zielgerichtete Behandlung unserer Patienten erfolgen.“

Dr. Herbig

 

KONTRAINDIKATIONEN

Personen mit bioelektrischen Implantaten können aufgrund des verwendeten Magnetfeldes nicht untersucht werden.

Hierzu gehören z.B.

  • Herzschrittmacher

  • Defibrilatoren

  • Neurostimulatoren 

  • Cochleaimplantate

  • Insulinpumpen


Künstliche Herzklappen sind teilweise MRT tauglich. Der entsprechende Herzklappenausweis sollte bitte zur Untersuchung mitgebracht werden. Implantierte Gefäß-Stents sind in der Regel unbedenklich. Deren Implantation sollte aber möglichst zwei Monate zurück liegen. Gelenkendoprothesen, Metallimplantate und Zahnspangen stellen keine Kontraindikation dar.

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Hinweis:

Die Kostenerstattung der Untersuchung im offenen MRT wird von den privaten Krankenkassen übernommen. Bei den gesetzlichen Krankenkassen ist die Kostenübernahme nicht gegeben, kann im Einzelfall aber - z.B. bei Platzangst- doch seitens der GKV genehmigt werden. In diesem Fall sollten Sie vorab einen Kostenvoranschlag bei  ihrer GKV einreichen.